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Silberne Raute für den FC Illdorf
Mit der „Silbernen Raute“ zeichnete der Bayerische Fußball-Verband den FC Illdorf am vergangenen Sonntag für seine Verdienste in Führung, Engagement und Angebot aus. Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung erwartete die Besucher des Familien- und Ehrentages ein buntes Programm.

- Viele namhafte Persönlichkeiten waren bei den Feierlichkeiten zugegen: (von links) Georg Wildmoser, Florian Baumgartner, Benedikt Baumgartner, Gesamtjugendleiter Stefan Riedlberger, 2. Vorsitzender Vitus Reichherzer, Damen-Spielgruppenleiter Roland Heindl, DFB-Ehrenamtsbeauftergter Siegfried Gerlinger, 1. Vorsitzender Rudi Meßmer, 3. Bürgermeister Manfred Meier, stellvertretender Landrat Raimund Kerner, Schiedsrichter Heiner Stanjek, BLSV-Kreisvorsitzender Fritz Goschenhofer und Lorenz Meier, Ehrenamtsbeauftragter des FC Illdorf.
Im Anschluss an den Festgottesdienst kam der große Augenblick: DFB-Kreis-Ehrenamtsbeauftragter Siegfried Gerlinger lobte in seiner Ansprache vor den Gästen beim Vereinsheim die Leistungen des FC Illdorf in den vergangenen Jahren. Turbulent war es oft seit der Vereinsgründung 1959 durch die Gründungsmitglieder Hans Wild, Leo Böck und Franz Appel zugegangen. 1963 stellte sich mit dem Aufstieg in die B-Klasse (heutige Kreisklasse) der erste sportliche Erfolg ein. Kein Wunder, denn die Spieler gingen voll und ganz beim Fußball auf, keiner kam auf die Idee, sich wegen der einzigen Waschgelegenheit im Freien oder aufgrund mangelnder Beleuchtung nach dem Training zu beschweren. Kerzenschein genügte voll und ganz. Dennoch waren die kommenden Jahre vom Auf und Ab geprägt. Im Jahre 1974 konnte der neu geschaffene Sportplatz eingeweiht werden. Der Neubau des Ausweich- und Kinderspielplatzes entstand drei Jahre später, während das jetzige Vereinsheim 1980 entstand. Längst gab es auch eine Gymnastikgruppe, eine Mutter-Kind-Gruppe konnte 1998 gegründet werden. 2000 wurde es mit dem weiteren Sportplatz und Kleinfeld mit automatischen Beregnungsanlagen moderner, 2001 kam die Fußball-Damenmannschaft aufs Feld.
DFB-Talent-Stützpunkt
Weitere Höhepunkte der neueren Vereinsgeschichte: Die Eröffnung eines DFB-Talentstützpunktes 2004, die Gründung einer Nordic-Walking-Gruppe 2005, die Kreisklassen-Vizemeisterschaft der ersten Mannschaft im selben Jahre mit zwei gut besuchten Aufstiegsspielen: Ganze 1100 Zuschauer wollten den Wettkampf in Rohrenfels gegen Klingsmoos nicht verpassen. Heuer erfreute bereits die Meisterschaft der A-Jugend.
Der Verein, der zu Anfangszeiten mit nur 26. Personen startete, zählt inzwischen 382 Mitglieder. Gerlinger bewundernd: "Das sind mehr Personen als Illdorf Einwohner hat!" Bei der Erfolgsgeschichte überraschte es nicht, dass die Illdorfer das Gütesiegel des BFV erhalten sollten, das für gute Führung, Organisation, soziales Engagement und Angebotsvielfalt steht. Von 40 Kriterien müssten 24 erfüllt sein, so Gerlinger. Diese sind in vier Kategorien aufgegliedert, nämlich Ehrenamt, Jugend, Breitensport und Prävention gegen Sucht und Gewalt. Mit 30 Kriterien erfüllte der FC Illdorf mehr als nur sein Soll. 1. Vorsitzender Rudi Meßmer nahm die Auszeichnung mit Stolz entgegen.
Zu Recht durfte den restlichen Tag über gefeiert werden. Beim Frühschoppen mit Weißwurstessen konnten alte Erinnerungen ausgetauscht werden, hernach boten die Juniorenmannschaften bis zum Mittagessen Einlagespiele. Am Nachmittag sorgte ein großer Spieleparcour mit Wasser, die Spiele der Damenmannschaft des FCI gegen den SC Feldkirchen und des FCI gegen den SV Bertoldsheim für spannende Unterhaltung. Bei einer deftigen Brotzeit klang das gemütliche Fest in den Abendstunden aus.
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